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What about burger today?
Also ich träume schon seit Wooohooochen von einem guten Burger. Und ich habe es tatsächlich eine halbe Ewigkeit ausgehalten keinen zu essen. Fast Food & Co-Ketten sind ja nicht so meines, das ist das Brot labbrig, die Pommes zu kalt, … dann fühlt man sich überfressen und könnte schlafen und nach einer Stunde hat man wieder Hunger.
Ich wollte einen richtig guten Burger haben, der ohne Dings und Bums auskommt, der nach den Zutaten schmeckt, die auch drinnen sind. Da blieb mir ja nichts anderes über, als mir selbst einen zu bauen.
Ja … wenn da die liebe Zeit nicht wäre.


Also habe ich noch paar Tage mehr ausgehalten, bis ich endlich Zeit gefunden habe, MEINEN Burger zu machen und zu bauen. Und er war mehr als nur köstlich. Ich weiß, was darin ist und woher die Zutaten kommen.
Die Buns sind selbstverständlich auch selbst gemacht. Wenn schon, denn schon …
Es sind Brioche-Buns (← bitte klick mich, ich bin ein Link), die absolut soft sind, eine dezente Süße haben und perfekt mit meinem Linsen-Kartoffel-Patty harmonieren. Ich bin mir aber sicher, dass er auch gut zu einem fleischigen Patty passt.


Fazit der Kinder:
Nr. 1: »Mama, das vegetarische Fleisch schmeckt super.«
Ja, ich habe es als vegetarisches Fleisch am Anfang verkauft, und am Ende dann aufgeklärt, was tatsächlich drinnen ist.
Nr. 2: Nachdem er eine Hälfte schon verdrückt hatte. »Das Fleisch schmeckt heute irgendwie bisschen anderes.«
Nachdem er dann gewusst hat, was drinnen war, hat er es nicht mehr gegessen. Aber ich denke, es hat eigentlich geschmeckt, bis er wusste, was es wirklich ist. Er ist einfach viel zu heikel. Von mir hat er das definitiv nicht. Niemals, ich bin Allesfresser, fast. Pinienkerne mag ich nicht. Aber das ist eine andere Geschichte.


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Linsen Kartoffel Patty

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Zutaten

  • 250 g Linsen, getrocknet
  • 300 g Kartoffeln
  • 2 Stück Zwiebel
  • etwas Butter oder Öl
  • 1 Bund Petersilie
  • Salz
  • Pfeffer
  • 2 - 4 Teelöffel Paprika, edelsüß
  • 1 Teelöffel Cumin
  • 2 Eier
  • 4 Handvoll Semmelbrösel

Die Linsen in reichlich Wasser 20 bis 30 Minuten weich kochen und anschließend abseihen. Mit der Küchenmaschine oder einem Pürierstab zu einem Brei verarbeiten.
Die Kartoffel schälen, in Würfel schneiden und in Salzwasser weich kochen. Wasser abseihen und anschließend zu einem Brei stampfen.
Die Zwiebel kleinwürfelig schneiden und in Butter oder Öl bräunen.
Die Petersilie fein hacken.
Nun den Linsenbrei, Kartoffelbrei, gerösteten Zwiebel und die Petersilie vermengen. Am besten gelingt dies mit der Hand. Mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver und Cumin würzen.
Die 2 Eier einarbeiten und bis zu 4 Handvoll Semmelbrösel untermischen.
Den Backofen auf 250 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.
100 g schwere Laibchen formen. Um sie noch ein wenig krosser von außen zu machen, kann man sie zusätzlich noch in Semmelbrösel wenden. Auf ein mit Backpapier belegtes Gitterrost legen und für 15 Minuten backen. Eventuell kurz vor Ende der Backzeit mir einer Scheibe Käse belegen.
Den Burger nach belieben mit Knoblauchjoghurtsoße, Mungobohnenkeimline (die frischen, nicht die eingelegten), Vogerlsalat, BBQ-Soße, Eisbergsalat, Gurken, Tomaten, … verfeinern und genießen.


Die Pattys eignen sich nicht zum erneuten Aufwärmen, da sie ansonsten zu trocken werden.
Sollte man nicht die gesamte Menge auf einmal benötigen, den Patty-Teig lieber im Kühlschrank aufbewahren und später frisch backen. Oder Pattys formen und diese ungebacken einfrieren.